Soweit das Auge reicht: Tipps für gelungene Panorama-Aufnahmen

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Panorama-Bild der Polizei Hamburg

© Polizei Hamburg


 
Ein Bild geht um die Welt: Die Polizei Hamburg hat aus einem Hubschrauber heraus den goldenen Sonnenuntergang festgehalten und damit bisher über 3,7 Millionen Facebook-User erreicht. Das Panorama-Bild zeigt die lichtdurchflutete Hansestadt von ihrer schönsten Seite. Wer nicht jeden Tag mit einem Helikopter fliegt und dennoch ein gelungenes Panorama-Bild machen möchte, erfährt hier wertvolle Tipps.
 
 

Tipp 1: Manuelle Einstellung auswählen

 
 
Damit sich der Aufnahmemodus zwischen den Einzelbildern nicht umstellt, sollte der manuelle Modus eingestellt sein. Sonst können Weißabgleich, Belichtung und Fokus unterschiedlich ausfallen und für ungleiche Bildpartien sorgen.
 
 
Panorama-Bild mit unterschiedlichem Weißabgleich
 
 

Tipp 2: Ein Stativ verwenden

 
 
Mit einem Stativ lässt sich die Kamera präzise drehen und an der Horizontlinie geradlinig ausrichten. Dabei ist wichtig, dass die vertikale Drehachse der Kamera exakt senkrecht ist. Es gibt zwar Ausnahmen, bei denen ein Aufnahmefehler später per Software korrigiert werden kann, aber meist bleibt ein welliger Horizont.
 
 
Panorama-Foto mit welligem Hintergrund
 
 

Tipp 3: Mehr Flexibilität durch hochformatige Einzelbilder

 
 
Wenn man die Einzelbilder des Panoramas im Hochformat aufnimmt, erfasst man vertikal mehr Bildinformationen. Dies ermöglicht bei der Nachbearbeitung mehr Flexibilität, etwa beim Festlegen des Bildausschnittes.
 
 

Tipp 4: Überlappung zwischen den Bildern lassen

 
 
Wenn man die Einzelbilder später mit einer Software (z.B. Autostitch) zusammenfügen möchte, sollte eine Überlappung von 25 bis 40 Prozent eingeplant werden. Digitale Kompaktkameras zeigen im Panoramamodus das zuvor aufgenommene Bild halbtransparent auf dem Sucherbildschirm an – so ist eine nahtlose Zusammenfügung möglich.
 
 
Bei Panorama-Bildern ist eine Überlappung der Einzelbilder nötig
 
 

Tipp 5: Ungewöhnliche Motive suchen

 
 
Häufig findet man Panorama-Motive an Stellen, an denen man sie nicht erwartet hätte. Ein großzügiges Interieur oder ein ungewöhnliches Arrangement können erstaunliche FineArt-Fotografien hervorbringen.
 
 
Auch FineArt Motive eignen sich für Panorama-Aufnahmen
 
 

Tipp 6: Das Smartphone nicht unterschätzen

 
 
Es sind keine High-Tech-Erweiterungen oder Nodalpunktadapter nötig, um gelungene Bilder zu machen. Die Panorama-Einstellung des Smartphones, die meist mit einem Berg-Symbol gekennzeichnet ist, ermöglicht durch eine horizontale Hilfslinie eine detaillierte Erfassung der Szenerie. Besonders horizontale Vektoren wie Skylines oder weitläufige Landschaften lassen sich als Smartphone-Fotografie eindrucksvoll darstellen.
 
 

Tipp 7: Das Bild wirkungsvoll präsentieren

 
 
Bei einem Fotobuch verhindert die Layflat-Bindung die Unterbrechung des Motivs und es gibt keinen störenden Falz. WhiteWall’s Echtfotobuch hält die Buchmitte flach und bringt die künstlerische Fotografie auf einer breiten Doppelseite optimal zur Geltung.
 
 
Ein Fotobuch mit Layflat-Bindung zeigt Fotografien ohne Unterbrechung
 
Alternativ kann man die Fotografie auch als Acrylglasfoto oder Foto-Abzug auf Alu-Dibond in langen Fluren oder großzügig geschnittenen Räumen inszenieren. Bei WhiteWall kann man sein Kunstwerk im Individualformat bestellen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
 
 
Mit WhiteWall kann man jedes Bild im Individualformat bestellen
 
Das Wort „Panorama“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet sinngemäß „Allschau“ – nichts bleibt dem Auge verborgen. Ein Panorama-Format eröffnet neue Perspektiven und kann Szenerien eindrucksvoll darstellen. Die Fotografie geht in die Horizontale und versetzt den Betrachter in eine ungewohnte Lage – der Blickwinkel erweitert sich.
 
 
Andrea Bruchwitz
 
 

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