Monochrom

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Monochrom

 

 

Monochrom bedeutet einfarbig. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: „monos“ heißt übersetzt allein und „chroma“ Farbe. In der Fotografie sind monochrome Bilder in schwarz-weiß oder nur einem Farbton gehalten.

 

Die Reduktion der Farbe, beziehungsweise der Verzicht auf Farbvielfalt bietet sich bei Motiven an, die über spannende Strukturen oder auffällige Flächen verfügen. Die Bildkompositionen monochromer Aufnahmen basieren durch das Fehlen von Farben und meist auch Kontrasten auf Formen und Linien. Schneelandschaften, Wüsten oder Wälder bieten beispielsweise natürliche Vorlagen für monochrome Fotografien. In der Kunst, aber auch in Genres wie der Food- oder Modefotografie wird das Motiv mit einfarbigen Requisiten und Hintergründen monochrom inszeniert und abgelichtet. In der Schwarz-Weißfotografie können trotz der Einfarbigkeit in Grauwerten durch Lichtsetzung beziehungsweise -nutzung starke Kontraste erzielt werden. Das Motiv, das fotografiert wird, muss real entsprechend nicht einfarbig sein. Monochrome Filter dienen in der Schwarz-Weiß-Fotografie ebenfalls der bewussten Gestaltung der Grauwerte. Einen monochromen Effekt kann auch die digitale Bildbearbeitung erzielen, hier kann die reale Vorlage selbst über ein großes Farbspektrum verfügen, das in der Nachbearbeitung auf eine Farbe reduziert wird.

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