Festbrennweite

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FestbrennweiteObjektiv mit 50mm Festbrennweite

 

Objektive mit einer Festbrennweite haben eine durch die Bauart festgelegte Brennweite. Neben den sogenannten Normalobjektiven für Vollformatkameras (50 mm) gibt es Weitwinkelobjektive (14 mm – 35 mm), Fisheye-Objektive (8 – 11 mm), Teleobjektive (85 mm – 400 mm) und Superteleobjektive (500 mm – 800 mm).

 

Objektive mit fester Brennweite gelten als lichtstark. Je nach Lichtverhältnissen können sie mit weit geöffneter Blende bis hin zur Offenblende eingesetzt werden und erreichen so eine extrem geringe Tiefenschärfe (Bokeh). Zugleich bieten diese Objektive aufgrund ihrer technischen Einfachheit eine bessere Schärfe und qualitativ höhere Auflösung als Zoomobjektive. Besonders bei Veranstaltungen und Sportereignissen, bei denen der Fotograf mit vorhandenen Lichtquellen arbeiten muss, werden Objektive mit einer Festbrennweite eingesetzt. Durch die eingeschränkte Flexibilität der Objektive muss der Fotograf selbst seine Position verändern, um den entsprechenden Abstand, Winkel und die gewünschte Perspektive zum Motiv zu erlangen. In Fachkreisen heißt es daher, dass die Einfachheit der Technik das „fotografische Auge“ schule: Der Fotograf muss ein Gefühl für Situationen, Licht und Zeit entwickeln, da schnelle Korrekturen wie bei einem Zoomobjektiv nicht möglich sind.

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