Bokeh

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Bokeh

 

 

Der Begriff „Bokeh“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet unscharf oder verschwommen. In der Fotografie wird die Hintergrundunschärfe als „Bokeh“ bezeichnet.

 

Die Schärfedifferenz zwischen Bildvordergrund und Hintergrund ist ein gestalterisches Element der Fotografie. Vor allem kommt es bei Porträts, Available-Light- Aufnahmen und Nachtfotografien zum Einsatz. Ein starkes Bokeh, sprich eine extreme Unschärfe im Hintergrund, erreicht Objektive mit einer längeren Brennweite besser als Normal- oder Weitwinkelobjektive. Objektive mit einer festen Brennweite sind oft lichtstärker als Zoomobjektive und erreichen dadurch deutlichere Unschärfen.

Ebenso verstärkend wie die Brennweite wirkt eine offene Blende: Je größer die Blendenzahl, desto intensiver der Effekt. Allerdings können bei Offenblenden Randabschattungen auftreten, sodass Experten zu einer Abblende um einen Blendenschritt raten. Eine weitere Möglichkeit das Bokeh zu vergrößern ist es die Nähe zum Motiv und die Entfernung zum Hintergrund zu steigern. Ein kennzeichnender Unschärfewert sind vor allem Lichtquellen, deren Leuchtpunkte durch das Bokeh als Zerstreuungskreise beziehungsweise Scheiben wahrgenommen werden.

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