Blende

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Blende

 

 

Die Blende ist ein mechanischer Lamellenverschluss im Objektiv. Durch das Öffnen und Schließen der Blende beim Auslösen wird der Lichteinfall reguliert. Mit der Abblendtaste kann die Blende im Sucher zudem sichtbar gemacht werden.

 

Der Fotograf kann mit der Blende die Über- und Unterbelichtungen des Bildmaterials beziehungsweise des Bildsensors verhindern oder bewusst gestalten. Je kleiner der Blendenwert ist, desto größer ist die Öffnung der Blende. Es fällt mehr Licht ein du eine geringere Blende ist vonnöten.

Neben der Entfernung zum Objekt und der Brennweite des Objektivs hat die Blende Einfluss auf die Schärfentiefe. Hier gilt: Je größer der Blendenwert, desto mehr Schärfentiefe wird erreicht.

Bei Kleinbildkameras beginnen die Blendenreihen bei einem Wert von 1,4 – bei Normalobjektiven bei 2 – und enden bei 32 beziehungsweise 22. Die Blendenzahl beschreibt das Verhältnis von Brennweite (f) zur Blendenöffnungsweite (D). Alternative Schreibweisen der Blendenzahl zur vereinfachten Form 1,4 sind 1:1,4 und 1/1,4 – f/1:1,4 und f/1,4 sowie F 1,4. Jeder Blendenschritt mehr entspricht einer Halbierung der Lichtmenge. Errechnet werden die Schritte dabei durch den Faktor √2. Jeder Blendenschritt weniger entspricht einer Verdopplung der Lichtmenge.

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