Gelungene Bilder bei schlechtem Wetter: Gewitter fotografieren

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Mit WhiteWall gelingen die Gewitter-Bilder

© WhiteWall.com


 
In Deutschland beginnt ab Ende April die „Gewittersaison“. Die Sonneneinstrahlung sorgt für höhere Temperaturen und die temperierten Luftschichten verschieben sich. Damit bricht für Fotografen eine spannende Zeit an – doch wer ein Gewitter fotografieren möchte, braucht viel Zeit und Geduld.
 
Die richtige Kameraeinstellung ist enorm wichtig und muss manuell eingestellt werden: Der Blitzschlag soll im Idealfall hell, aber nicht überbelichtet sein, die Landschaftsszenerie dunkel und mystisch. Mit diesem Tutorial von unserem Produktmanager Jan-Ole Schmidt entstehen die schönsten Fotografien.
 
 
Inhalt:
 

 
 

Tipp 1: Ein Stativ für Gewitter-Bilder verwenden

 
Jede kleine Verwacklung ist auf dem Bild sichtbar, daher sollte man unbedingt ein Stativ verwenden. Ein Kabelfernauslöser verhindert zusätzlich den Kontakt mit der Kamera, die neueren Kameramodelle von Canon oder Nikon lassen sich sogar über eine Smartphone-App steuern.
 
 
Bei Gewitter auf eine lange Belichtungszeit setzen
 

Tipp 2: Bei Gewitter auf eine lange Belichtungszeit setzen

 
 
Durch den dunklen Hintergrund ist eine lange Belichtungszeit notwendig, damit der Blitz auf den Sensor gelangt. Je weniger Blitze am Himmel erscheinen, desto länger sollte die Belichtungszeit eingestellt sein. Unser Fotoexperte Jan-Ole Schmidt rät zu einer Belichtungszeit zwischen 10 und 30 Sekunden: „Dabei gelten die 30 Sekunden allerdings als Maximum, da die Blitzumgebung sonst leicht ‚ausgewaschen‘ wirkt.“
 
 

Tipp 3: Einen niedrigen ISO-Wert einstellen

 
Um die Gewitterwolken in einer mystischen, dunklen Stimmung festzuhalten, sollte der ISO-Wert möglichst niedrig eingestellt sein (Empfehlung: ISO 100). So wird auch das gefürchtete „Bildrauschen“ verhindert.
 
 

Bei Gewitter-Bildern sollte der ISO-Wert möglichst niedrig eingestellt sein.

© Jan-Ole Schmidt


 

Tipp 4: Den „Sweet Spot“ der Blende wählen

 
Da der Gewitterhimmel mit einem Weitwinkelobjektiv festgehalten wird, ist der Blendenwert weniger bedeutend. Die meisten Objektive haben allerdings beim Blendenwert 8 ihren „Sweet Spot“ – dies ist der Bereich, in dem die Auflösungsleistung am höchsten ist.
 
Hier sind jedoch einige Tests nötig, damit die Blitze beim Fotografieren nicht überbelichtet werden. Wenn der Blitz schwer zu erkennen ist, sollte die Blende leicht geöffnet werden. Es gilt die Formel: Hoher Blendenwert = Kleine Blendenöffnung.
 
 

Tipp 5: Blitze in Bilderreihen fotografieren

 
„Für Gewitterbilder ist vor allem eine Serienbildfunktion interessant, da man ansonsten keine Chance hat, die Blitze abzupassen“, rät WhiteWalls Experte Jan-Ole Schmidt. Da man den genauen Zeitpunkt des Blitzes nicht festlegen kann, sollte man möglichst viele Bilder machen.
 
 

Bei Gewitter sollte man möglichst viele Bilder machen.

© Jan-Ole Schmidt


 
Gewitter und Blitze fotografieren: Je mehr Bilder, desto besser.

© Jan-Ole Schmidt


 
Gute Bilder bei Gewitter: In Bilderreihen fotografieren.

© Jan-Ole Schmidt


 

Tipp 6: Gewitter bei Tageslicht fotografieren

 
Wer ein Gewitter am Tag fotografieren möchte, sollte die Einstellungen anpassen, denn die oben beschriebene Langzeitbelichtung würde eine Überbelichtung verursachen. Tipp: Ein grau gefärbter Neutraldichtefilter hemmt das Tageslicht und ermöglicht eine längere Verschlusszeit.
 
 

Tipp 7: Das Gewitter in HD präsentieren

 
Für Gewitter-Aufnahmen eignet sich ein Foto auf Acrylglas als ultraHD-Abzug. Im Vergleich zu klassischen Fotos bietet der ultraHD-Abzug eine deutlich höhere Schärfe in den feinen Bilddetails um den Blitz herum. WhiteWall optimiert das Bild per Software und nutzt einen neuen Belichtungsprozess per Feststofflaser, um höchste Qualität in allen Bildbereichen zu erzielen.
 
 
Ein Foto auf Acrylglas als ultraHD-Abzug ist ideal für Gewitter-Bilder
 
 
Foto als ultraHD-Abzug auf Acrylglas
 
 

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