How-To-Do: Ein individuelles Fotobuch für die Ewigkeit

Inspiration & Tipps

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WhiteWall Fotobücher gibt es in verschiedenen Variationen.
 
„Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte“, sagte bereits der legendäre Fotograf Richard Avedon. Damit die wertvollsten Momente in Erinnerung bleiben, kann man sie mit WhiteWall festhalten und ein individuelles Fotobuch gestalten. Hier gibt es inspirierende Tipps, damit das Projekt auch gelingt.
 
 
Inhaltsverzeichnis:
 

 
 

Schritt 1: Ein Konzept für das Fotobuch erstellen

 
 
Bevor man mit dem Design des Fotobuches beginnt, sollte man ein Konzept erstellen. Dies dient als Leitfaden und sorgt für ein gelungenes Ergebnis. Mit der Beantwortung der folgenden vier Fragen geht das ganz einfach:
 
1. Welche Geschichte soll das Fotobuch erzählen?
 
Die Konzeption des Fotobuches beginnt mit der Festlegung eines Themas. Fotobücher mit einem narrativen Schwerpunkt zeigen Erinnerungen in einer emotionalen und bewegenden Kombination aus Text und Bild, etwa besondere Momente in einer Freundschaft oder einer Liebesbeziehung. Bei einem dokumentarischen Schwerpunkt, etwa einem Reisebericht, listet das Fotobuch ausgewählte Ereignisse in einer bestimmten Reihenfolge auf. Wenn man den Fokus auf Ästhetik legt, steht die künstlerische Fotografie im Mittelpunkt und die Bilder wirken allein durch ihre Ausdrucksstärke. Somit eignet sich das Fotobuch auch ideal für Künstler, die ihr Portfolio gestalten wollen.
 
 

Ein Fotobuch von WhiteWall zeigt ästhetische Fotografien.

© Axel Kohlhase


 
2. Wie gruppiert man die Bilder?
 
Der Spannungsbogen des Buches ist wichtig für die Leserführung: Die Anordnung der Bilder erfolgt entweder chronologisch, thematisch oder geographisch. Auch bei expressiven, künstlerischen Fotobüchern ist eine solche Einteilung wichtig, damit das Buch einen roten Faden behält und der Leser geführt wird. Bei zusammengewürfelten Bildern neigt der Leser zum Überblättern einiger Seiten und „rast“ durch das Fotobuch hindurch – es verliert seine Wirkung.
 
Die chronologische Anordnung eignet sich für narrative und dokumentarische Fotobücher, die thematische Gruppierung eher für ästhetische oder dokumentarische Bildstrecken. Tipp: Die Bilder im Ordner vorsortieren und vor den Dateinamen die entsprechende Reihennummer einfügen (Beispiel: „1-Waldspaziergang“), dies erleichtert das Arrangieren in der Bearbeitungssoftware. So kann man die Funktion „Sortieren nach: Name“ auswählen.
 
3. Für wen ist das Fotobuch konzipiert?
 
Das Festlegen der Zielgruppe erleichtert die Auswahl der Bilder, denn persönliche und intime Momente fallen bereits weg, wenn Fotobücher für eine größere Gruppe bestimmt sind. Zudem kann man die gewünschte Wirkung anvisieren: Soll das Bild den Betrachter durch seine Stilistik beeindrucken, ihn zum Lachen bringen oder emotional berühren?
 
 
Ein Hochzeitsfotobuch zeigt viele Emotionen.
 
4. Welchen Umfang soll das Fotobuch haben?
 
Wenn der thematische Schwerpunkt, der Bildanordnung und die Zielgruppe definiert sind, kann man den benötigten Umfang festlegen: Wie viele Bilder stehen für dieses Konzept zur Verfügung? Wie viele Seiten füllt der konzipierte Inhalt? Das WhiteWall Fotobuch ermöglicht je nach Variation zwischen 24 und 252 Seiten. Achtung: Das Buch darf den Leser nicht mit Leerraum langweilen, aber auch nicht mit zu viel Inhalt überladen sein.
 
Checkliste fürs Konzept:
 
√ Themenschwerpunkt
√ Bildergruppierung
√ Zielgruppe
√ Umfang
 
 

Schritt 2: Die passende Software auswählen

 
 
Wenn das Konzept soweit feststeht, kann man seine Vision umsetzen und das Fotobuch erstellen. Bei WhiteWall gibt es dafür drei Möglichkeiten: mit der Online-Software direkt im Browser, mit der Download-Software auf dem eigenen Computer oder mit dem professionellen PDF-Upload.
 
Die Online-Software ist leicht zu bedienen und für Einsteiger optimal geeignet. Wer sein Fotobuch ohne Software gestalten möchte, hat hier verschiedene Layout-Möglichkeiten, die leicht und intuitiv zu steuern sind. Bilder können nach Belieben eingesetzt, verschoben oder gelöscht werden. Dies gilt auch für die Fotobuch-Software zum Download für Windows und Mac, die im Vergleich zur Online-Software noch einige Zusatz-Features aufweist.
 
Fortgeschrittene und Profis, die sich kreativ austoben möchten, können ihr Fotobuch als PDF mit InDesign selbst erstellen und ihr eigenes Layout hochladen.
 
 
Es gibt drei verschiedene Optionen zum Hochladen.
 
 

Schritt 3: Die äußere Form vom Fotobuch gestalten

 
 
Bei WhiteWall gibt es die Wahl zwischen dem Echtfotobuch oder dem Premium Digitaldruck. Das Echtfotobuch besteht aus hochwertigem Fotopapier in matt oder glänzend: Wie in der klassischen Fotografie wird jedes einzelne Bild auf Original-Fotopapier ausbelichtet und so auf das Trägermedium gebracht. Durch die Layflat-Bindung bildet sich auch auf Panoramabildern, die über eine ganze Doppelseite verlaufen, kein störender Falz.
 
 
Das Echtfotobuch von WhiteWall hat keinen störenden Falz.
 
Das Echtfotobuch gibt es in fünf verschiedenen Formaten mit bis zu 72 Seiten. Es eignet sich besonders für Konzepte, bei denen der Schwerpunkt auf Ästhetik liegt. Das Hardcover unterstreicht diesen Aspekt – ein ideales Medium für die Präsentation des eigenen Portfolios.
 
Das Premium Digitaldruck Fotobuch ist eine gute Wahl für ausführlichere Geschichten, denn es ermöglicht die Gestaltung von bis zu 252 Seiten. Auch die nächste Generation kann sich noch an dieser Kreation erfreuen: Durch das besonders hochwertige Druckverfahren garantiert WhiteWall 45 Jahre Farbechtheit.
 
 
Das Premium Digitaldruck Fotobuch ermöglicht bis zu 252 Seiten.
 
Der moderne Look des Premium Digitaldruck Fotobuches eignet sich ideal für Fotobücher, die mit einer Kombination aus Text und Bild spielen, also eine narrative oder dokumentarische Funktion haben. Das Cover kann thematisch an die Erzählung angepasst werden: Neben dem klassischen Soft- oder Hardcover, das im Idealfall mit einer aussagekräftigen Leitfotografie bedruckt ist, gibt es die Covervariante aus Leder oder Leinen. Ein Cover aus Leder wirkt seriös und bedeutungsschwer, der weiche Leinenstoff hingegen leicht und edel.
 
 
Fotobücher mit thematisch angepasstem Cover.
 
Tipp: Die Wahl des Formates darf nicht unterschätzt werden, es vermittelt den ersten Eindruck des Buches und verdeutlicht seine Gesamtaussage. Ein Querformat deutet weitläufige fotografische Perspektiven an, ein quadratisches Format wirkt avantgardistisch und modern. Wer viele hochformatige Fotografien oder Portraits zeigen möchte, entscheidet sich am besten für das Format „A4 Hoch“.
 
 
WhiteWall Fotobücher gibt es in verschiedenen Formaten.
 
 

Schritt 4: Bilder, Layout und Design festlegen

 
 
Nun erfolgt der schönste Teil der Kreation, nämlich das Einfügen und Arrangieren des Inhalts. Es gibt zwei Möglichkeiten: die manuelle Bearbeitung oder die Auswahl einer fertigen Designvorlage.
 
 
Das Fotobuch manuell oder mit einer Designvorlage erstellen.
 
Tipps zur Bildauswahl
 
Bei WhiteWall muss man sich keine Gedanken über die Bildauflösung machen. Sobald die Auflösung zu niedrig und somit die Druckqualität beeinträchtigt ist, erscheint ein gelber Rahmen um das Foto herum. Beim Klicken auf das kleine Warndreieck erhält man nochmals den Hinweis, dass das Bild verpixelt sein könnte. Wenn man sein Fotobuch drucken lässt, kann es also nicht zu bösen Überraschungen kommen.
 
 
Mit der WhiteWall Software kann man Verpixelungen erkennen.
 
Das erste Bild im Fotobuch, das sogenannte „Aufmacherbild“, soll den Betrachter abholen und ihn ins Buch einführen. Ein aussagekräftiges Bild mit einem Vektor, der ins Buch hineinläuft, eignet sich besonders gut: ein Portrait mit Blickrichtung ins Buch oder eine architektonische Fotografie, die sich nach rechts öffnet.
 
 
Fotobuch mit Vektor ins Buch hinein.
 
Bildfolgen sind ein spannendes Stilmittel, um dem Fotobuch mehr Bewegung zu verleihen: Der Betrachter hat das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Besonders in einem Babyalbum oder einem Hochzeitsalbum ist diese Bildanordnung sehr wirkungsvoll. Bei großformatigen Bildern kann man Detailansichten ergänzen, um Dynamik zu erzeugen.
 
Auch die Bildfarben sind ein unterschätztes Werkzeug: Eine Doppelseite hat mehr Ausdrucksstärke, wenn man Bilder in Komplementärfarben (Rot/Grün, Gelb/Blau) kombiniert.
 
 
Eine Doppelseite in Komplementärfarben.
 
Wenn ein Bild halbtransparent den Hintergrund ausfüllt, sollte es nicht die Hauptaussage der Doppelseite kommunizieren, sondern eine untermalende Funktion haben. Geeignet dafür ist etwa eine weite Landschaft oder ein Blick in die Ferne.
 
Das Schlussbild beendet die Reise durchs Fotobuch und sollte ein ausdrucksstarkes Statement sein. Verläuft der Bildvektor ins Buch hinein, schließt sich der Kreis und die gesamte Buchkonzeption wirkt durchdacht, stimmig und harmonisch.
 
 
Ein Bildvektor rundet die Konzeption ab.
 
Tipps zur Seitengestaltung
 
Bei der Gestaltung einer Doppelseite hilft der „goldene Schnitt“, also die Seitenaufteilung im Teilungsverhältnis von 62 Prozent zu 38 Prozent.
 
 
Eine Aufteilung in den goldenen Schnitt.
 
Diese Proportion gilt als besonders ausgewogenes Leitmaß, da sie häufig in der Natur vorkommt und vom Menschen als harmonisch empfunden wird. Für die Gestaltung einer Doppelseite bedeutet dies, dass das Bild etwa ein Fünftel der zweiten Seite einnimmt.
 
 
Eine Aufteilung in den goldenen Schnitt.
 
Auch die Drittel-Regel ist ein gutes Hilfsmittel: Die Fotobuch-Seite wird horizontal und vertikal gedrittelt, dabei verlaufen dominante Bildlinien idealerweise auf einer der beiden inneren Rasterlinien.
 
Generell sollten Fotobücher nicht überladen sein und freie Flächen haben. Ein quadratisches Bild in der Seitenmitte, umgeben von einem schlichten Hintergrund, sorgt für Ruhe und Harmonie – das Auge kann verweilen.
 
 
Durch weiße Flächen entsteht Ruhe und Harmonie.
 
Tipps zum Text-Bild-Verhältnis
 
Schwelgt man narrativ in der Vergangenheit, rufen gelegentliche Sprüche Erinnerungen hervor. Der Text kann an jede beliebige Stelle mit einem Textfeld eingefügt werden.
 
 
Text-Snippets rufen Erinnerungen im Fotobuch hervor.
 
Allerdings sollte dieses Stilmittel mit Bedacht eingesetzt werden: Ein Fotobuch ist ein bildliches Medium, zu viel Text schadet der Optik.
 
Bei einem dokumentarischen Schwerpunkt ist der Text essentiell, denn er erweitert die Bildbedeutung mit Fakten wie Datum, Ort und Handlung. Der Text ordnet das Bild oder die Bildstrecke in den größeren Zusammenhang ein. Wichtig: Unbedingt ein einheitliches Text-Layout verwenden, damit das Fotobuch nicht zu unruhig wirkt.
 
Wenn man den Fokus auf die künstlerische Fotografie legt, sollte man keinen Text verwenden, um die Bilder für sich sprechen zu lassen.
 
Tipps zur Verwendung von Schrift
 
Bei der Schriftwahl steht die Lesbarkeit an erster Stelle: Eine großzügige, serifenlose Schrift führt den Leser. Wenn man die Schriftarten variieren möchte und gelegentlich einen „geschnörkelten“ Spruch einfließen lässt, sollten nicht mehr als drei Schriftarten verwendet werden.
 
 

Extra: Inspirierende Zitate & Sprüche für Fotobücher

 
 
Reise
 
„Zögere nie, weit fortzugehen, hinter alle Meere, alle Grenzen, alle Länder, allen Glaubens.“ Amin Maalouf
 
„Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen.“ Mark Twain
 
„Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.“ Johann Wolfgang von Goethe
 
„Eine lange Reise hört nicht am Ziel auf. Ein Stück von uns wird im Geiste immer weiterreisen.“ Andreas Bechstein

 
 
Liebe
 
„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.“ Wilhelm Busch
 
„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Hermann Hesse
 
„Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.“ Antoine de Saint-Exupery
 
„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.“ (Blaise Pascal)

 
 
Freundschaft
 
„Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.“ Epikur von Samos
 
„Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.“ Balthasar Gracián y Morales
 
„Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.“ Aristoteles
 
„Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.“ Otto von Bismarck

 
 
Wer sich inspiriert fühlt und bereits Ideen für sein Fotoalbum gesammelt hat, kann direkt auf der WhiteWall Website sein eigenes Fotobuch gestalten.
 
 
Andrea Bruchwitz

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