Food Fotografie

Inspiration & Tipps

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Egal wo wir gerade sind, wir lieben es Fotos zu machen. Wir experimentieren und sind neugierig. Meistens drücken wir einfach auf gut Glück den Auslöser. Ideen haben wir überall und schöne Augenblicke erleben wir ständig, öfters sogar in den alltäglichsten Situationen. Wir wollen hiermit Inspirationen geben, um die besonderen Momente des Alltags noch schöner festhalten zu können. Unser Grundgedanke dabei: Wie gelingt ein Foto, von dem nicht jeder sagt, dass er es schon einmal gesehen hätte?

 

Jeder macht und mag Food-Fotos: ob zu Hause, im Lieblingsrestaurant oder Imbiss – die Vorbereitung des Settings ist entscheidend. Im Idealfall wird die Dekoration vorher aufgebaut. Seien Sie dabei sorgfältig. Wie wichtig passende Dekoration für das Bildergebnis ist, wird häufig unterschätzt. Nutzen Sie tolles Geschirr, Besteck, Gläser, Servietten oder andere Elemente, die zum Essen passen. Indem Sie Gegenstände einbeziehen, welche nichts mit dem Essen selbst zu tun haben, erhöhen Sie die Aussagekraft eines Fotos extrem und stellen Kontext her. Nehmen Sie sich vor, jeden Betrachter mit Ihrer Aufnahme riechen, schmecken und spüren zu lassen, was zu sehen ist. Ihr Foto soll alle Sinne ansprechen, reizvoll sein und Lust auf mehr machen. Liebevoll platzierte frische Blaubeeren neben Ihren selbstgebackenen Blaubeer-Muffins beispielsweise erhöhen die Wirkung auf den Betrachter ungemein. Essen wirkt auf Fotos am appetitlichsten wenn es gut temperiert ist. Dampf oder Frost lassen es umso verlockender erscheinen.

 

Indem einige Probefotos vom dekorierten Setting gemacht werden, lässt sich die Wirkung der Lichtverhältnisse bereits vorher beurteilen, wodurch das Essen auf den Punkt fotografiert werden kann. Das beste Licht, welches für Fotos generell genutzt werden sollte, ist Tageslicht. Ein Tisch direkt am Fenster ist grundsätzlich alles was benötigt wird. Um überflüssiges Licht abzudunkeln kann schwarze Pappe verwendet werden, Highlights entstehen durch Lichtreflektionen auf weißem Karton.

 

 

picsastock.com/dagmara

 

 

Bei fehlender Dekoration empfiehlt es sich eine Detailaufnahme zu machen, die Ihrem Motiv jedoch trotzdem genug Raum gibt, sich zu entfalten. Wie nah Sie ran gehen, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab, denken Sie aber daran: weniger ist meistens deutlich mehr. Wenn Sie den Blick nicht automatisch auf kleine Makel richten möchten, sollten Sie den Makromodus jedoch vermeiden und lieber etwas mehr Abstand halten.

 

Durch das Öffnen der Blende kann die Tiefenschärfe verringert und das Objekt vom Hintergrund isoliert werden, um die Aussage des Fotos dramatisch zu unterstützen. Dabei gilt: Je kleiner die Blendenöffnung (= je größer die Blendenzahl), desto schärfer ist auch der Hintergrund. Es sollte nie mit voll geöffneter Blende fotografiert werden, da das Foto dadurch flau wird: durch Abblenden werden deutlich kräftigere Farben erreicht. Die besten Fotos entstehen wenn aus einem tiefen Winkel oder aus gleicher Höhe des Objekts fotografiert wird. Dadurch können verschwommene Flaschen, Gläser oder sogar ganze Räume einbezogen werden um dem Foto mehr Kontext und Atmosphäre zu verleihen.

 

Ist das Foto geschossen, folgt die Nachbearbeitung. Wichtig ist, dass das Bild nicht an Ausdruck verliert. Retuschen an kleinen Details, welche die Bildästhetik stören sowie Kontrasteinstellungen sollten genügen. Nutzen Sie Bildbearbeitungsprogramme nur, um Ihrem Foto den letzten Schliff zu geben. Verinnerlichen Sie sich: ein Foto welches zeitaufwändig nachbearbeitet werden muss, ist nie ein fundamental gutes Foto.

 

 

Processed with VSCOcam with f2 preset

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yellow lemon macaron and lemons

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Kochen, perfekt dekorieren und optimal ausleuchten: Food-Fotografie ist anspruchsvoll. Wenn wir jedoch nach getaner Arbeit die Fotos ansehen und spüren können was wir sehen, wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben. Ein Restaurantbesuch vermindert den Aufwand ungemein und bietet sich besonders gut zum Ausprobieren von Food-Fotografien an.

 

Inspiration bieten uns professionelle Food-Fotografen. Jeff Kauck und Lucie Eisenmann beispielsweise sind dafür bekannt Licht optimal einzufangen und Ihre Motive in einer einzigartigen Weise abzubilden: ein Blick auf ihre Webseiten lohnt sich!

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