Feuerwerke richtig fotografieren: 5 Tipps für gelungene Bilder

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Feuerwerke fotografieren - die besten Tipps & Tricks
 
Zum Jahreswechsel finden am Nachthimmel gigantische Farbexplosionen statt. Das Fotografieren von Feuerwerkskörpern ist zwar eine technische Herausforderung, dennoch lohnt sich die Mühe. Diese fünf Tipps sollte man unbedingt beachten, damit die Bilder in der Silvesternacht auch gelingen.
 

 
 
Inhaltsverzeichnis:
 

 
 
 

Tipp 1: Den Standort vorher genau ansehen

 
 
Bereits einige Tage vor dem großen Feuerwerk sollte man sich die Umgebung genauer ansehen: Welcher Standort eignet sich am besten, um das Lichtermeer zu fotografieren? Damit keine Personen ins Bild laufen, sollte man sich auf eine höher gelegene Ebene begeben, etwa ein Häuserdach oder einen Hügel.
 
Die Architektur im Hintergrund ist ebenfalls ein wichtiges Gestaltungsmerkmal: Soll das Feuerwerk vor einer Skyline oder vor dem schwarzen Nachthimmel fotografiert werden? Wer in einer Großstadt lebt, kann die Silhouetten von berühmten Bauwerken einbauen.
 
 
Vor berühmten Bauwerken Feuerwerke fotografieren
 
Ein besonders wirkungsvoller Effekt entsteht, wenn ein Gewässer im Bildausschnitt liegt. Die Lichter spiegeln sich im Wasser und das Bild erhält eine weitere Dimension.
 
 

Tipp 2: Das richtige Equipment mitnehmen

 
 
Beim Fotografieren eines Feuerwerkes ist jede kleine Verwacklung auf dem Bild sichtbar – daher sollte man unbedingt ein Stativ verwenden. Sogar beim Drücken des Auslösers kann es zu minimalen Bewegungen kommen, die auf dem Bild deutlich zu sehen sind. Ein Kabelfernauslöser verhindert den Kontakt mit der Kamera. Tipp: Neue Kameramodelle lassen sich auch über Smartphone-Apps steuern.
 
Je nach gewünschter Bildkomposition kann das Feuerwerk mit einem Tele- oder Weitwinkelobjektiv fotografiert werden. Wer sich für ein Teleobjektiv entscheidet und die Details des Lichtspiels einfangen möchte, sollte auf klare Wetterverhältnisse achten. Wählt man für einen größeren Radius ein Weitwinkelobjektiv, dann sollte es auf 10-55 mm eingestellt sein.
 
 
Feuerwerke lassen sich besonders gut über einer Skyline fotografieren
 
 

Tipp 3: Die Kameraeinstellungen manuell anpassen

 
 
ISO-Wert
 
Durch den dunklen Hintergrund ist eine lange Belichtungszeit von 10-30 Sekunden nötig. Damit es nicht zum gefürchteten „Bildrauschen“ kommt, muss der ISO-Wert so niedrig wie möglich eingestellt sein (ISO 100 oder ISO 200).
 
Blende
 
Die Blende sollte möglichst geschlossen sein, um Tiefenschärfe und Belichtungszeit zu erhöhen. Je kleiner das Blendenloch ist, desto weniger Licht gelangt in die Kamera. Achtung: Dies bedeutet, dass der Blendenwert möglichst hoch ist, denn es gilt die Formel hoher Blendenwert = kleine Blendenöffnung. Tipp: Die meisten Objektive haben beim Blendenwert 8 ihren „Sweet Spot“ – dies ist der Bereich, in dem die Auflösungsleistung am höchsten ist.
 
Fokus
 
Der Autofokus findet in der Dunkelheit keinen greifbaren Punkt und muss ausgeschaltet sein. Den manuellen Fokus stellt man idealerweise auf „unendlich“ ein – dies ist bei den meisten Kameras mit einer Endlosschleife gekennzeichnet.
 
Verschlusszeit
 
Je länger man das Feuerwerk belichtet, desto länger wirken die Raketenverläufe. Durch die Einstellung „Bulb“ belichtet die Kamera das Feuerwerk so lange, wie der Finger auf dem Auslöser liegt. Tipp für Fortgeschrittene: Hält man nach der Explosion eine Hand vor das Objektiv, um die Belichtung abzubrechen, nimmt der Sensor keine Lichtspuren mehr auf – sobald die nächste Rakete explodiert und die Hand weggenommen wird, kann wieder Licht auf den Sensor gelangen.
 
 
Je länger man das Feuerwerk belichtet, desto länger wirken die Raketenverläufe.
 
 

Tipp 4: In Bilderreihen fotografieren

 
 
Da man den genauen Zeitpunkt der Explosion nicht festlegen kann, sollte man möglichst viele Bilder machen. Es gehört immer ein wenig Glück dazu, um die Explosion im ausgewählten Bildausschnitt einzufangen. Bilderreihen vergrößern die Wahrscheinlichkeit, im richtigen Moment ein gelungenes Foto zu machen.
 
Achtung: Bei starkem Wind sollte die Kamera so platziert werden, dass der Wind von hinten kommt – ansonsten verdeckt der verwehte Rauch die Leuchteffekte.
 
 
Mit Bilderreihen macht man im richtigen Moment ein gelungenes Foto.
 
 

Tipp 5: Das richtige Trägermaterial wählen

 
 
Die Fotografien kommen besonders zur Geltung, wenn das Trägermaterial Kontraste und Farben brillant darstellt. Zudem sollte das Medium tiefes Schwarz intensiv wiedergeben können. Glänzende Produkte wie ein HD Metal Print oder ein Acrylglasfoto sind ideal geeignet.
 
 
Ein HD Metal Print kann tiefes Schwarz intensiv wiedergeben.
 
Wer eine detailreiche Fotografie in gestochener Schärfe darstellen möchte, kann ein Foto auf Acrylglas als ultraHD-Abzug wählen. Die Fotografie hat durch ein revolutionäres Ausbelichtungsverfahren eine doppelt so hohe Schärfe wie ein gewöhnlicher Abzug.
 
 
Der ultraHD-Abzug hat eine doppelt so hohe Schärfe wie ein gewöhnlicher Abzug.
 
Eine extravagante Alternative ist der Fotoabzug unter Spezialharz: Die luxuriöse Kaschierung aus kristallklarem Harz hat eine brillante Oberfläche und abgerundete Kanten.
 
 
Die luxuriöse Kaschierung aus kristallklarem Harz ist ideal für Feuerwerke
 
Das Bild wirkt so realistisch, als explodiere das Feuerwerk noch einmal – so hält man es für die Ewigkeit fest.
 
 
Andrea Bruchwitz

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