DIY Bokeh-Effekt | Unschärfe kreativ einsetzen

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picsastock.com/Dantoiewsk

Bokeh bezeichnet in der Fotografie ein ästhetisches Stilmittel im Bildbereich. Gutes Bokeh beruht auf einer extremen Unschärfe, welche ästhetisch gewollt ist. Wichtig: Ist die Unschärfe nicht ausgeprägt genug, so kann sie wie ein Fehler wirken. Wie Sie ohne viel Aufwand eine Blende erstellen können, mit der Sie tolle Bokeh-Effekte erzielen, haben wir für Sie zusammengestellt.

 

Die Bastelarbeit

Für die Bokeh-Blende benötigen Sie folgende Materialien: etwas Pappe, eine Schere, einen Bleistift und Klebeband.

 

Zeichnen Sie den Umriss des Objektivs auf die Pappe und einen weiteren kleineren in die Mitte – als Durchmesser für das Symbol. Das Symbol sollte nicht zu groß ausgeschnitten werden, lieber etwas kleiner. Wenn das Symbol größer als die Offenblende Ihres Objektivs ist, werden die Umrisse abgeschnitten und der Effekt gelingt nicht. Am besten einfach ausprobieren!

 

 

Bokeh filter

trendhunters.nl/Tessa

 

 

Kamera einstellen

Generell gilt: Je größer die Blendenöffnung, desto wirkungsvoller der Borkeh-Effekt. Öffnen Sie die Blende also sehr weit, indem Sie die Blendenzahl auf eine möglichst kleine Zahl stellen. Am allerbesten gelingt das mit einem 50mm 1,8, also einem lichtstarken Objektiv. Die Blende sollte bei dem 1,8 am besten zwischen 1,8 und 2,8 gestellt werden. Schalten Sie den Autofokus aus und fokussieren Sie manuell wenn Sie den Effekt einfangen möchten, ohne scharfe Objekte im Bildbereich.

 

Praxis

Damit der Bokeh-Effekt gelingt benötigen Sie eine Lichtquelle. Dies kann beispielsweise eine Straßenlaterne, Kerze, Lichterkette sein. Es empfiehlt sich, nah an das Objekt heranzugehen. Probieren Sie einfach aus, was toll wirkt.

Wir freuen uns darauf Ihre Borkeh-Bilder zu sehen! Zeigen Sie sie uns, indem Sie einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen.

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